Geschichte

Gegründet wurde die Feuerwehr Hochborn als Pflicht Feuerwehr 1925. Versammlungsort war die Gaststätte Benz in der Langgasse, Brandkammer war im Wasserhaus. Weiter Aufzeichnungen gibt es zu diesem Standort leider nicht.

Erst zum 50. Jubiläum der Feuerwehr zog Man (-nschaft) um in das erste Gerätehaus. Neben dem alten Schulhaus, dem heutigen Gemeindehaus, stand ein kleines Häuschen, welches den älteren Hochbornern noch unter dem Begriff "Altes Milchhäuschen" bekannt sein dürfte. Das sogenannte "Heisje" bestand aus einem Geräteraum, nicht viel größer als eine Garage und einem Unterrichtsraum. Sanitäre Anlagen gab es nur für Männer im Freien. Es war zwar eine gesellige Atmosphäre, die ehemaligen Besucher wissen was gemeint ist, aber im Zuge der Modernisierung der Feuerwehren in unserer Verbandsgemeinde wurde die Unterkunft, wie in vielen anderen Gemeinden, einfach zu klein.

Unser Fuhrpark wurde zunächst von einem TSA auf ein TSF aufgestockt. Ein Umbau kam aus zweierlei Sicht nicht in Frage: Zunächst wäre ein Umbau aufwendiger und kostenintensiver geworden als ein Neubau und zum andern stand das Gebäude im Rahmen von noch immer andauernden Sanierungsarbeiten des Dorfplatzes im Wege.

Also wurde in Eigeninitiative, was an dieser Stelle nochmals betont werden sollte, "e naies Heisje" gebaut und bezogen. Die Bauarbeiten begannen 1993 und 1994 wurde es stolz und offiziell eingeweiht. Das neue TSF wurde gleich eingeparkt und im neuen Unterrichtsraum wurde erstmals richtig gefeiert.

Das neue Gerätehaus umfasste nach Fertigstellung eine Gerätehalle, einen Unterrichtsraum, eine Küche, ein Getränkelager, sanitäre Anlagen für Männer und Frauen, zwei Räume für die Jugendfeuerwehr und eine Abstellkammer. Für unseren TSA fand sich leider keinen Platz mehr und so wurde dieser auf dem Anwesen von Familie Hahn untergestellt.

Doch die Mitglieder der Jugendfeuerwehr wurden immer mehr, und das Problem des Transports zwischen den Gemeinden Hochborn, Monzernheim und Hangen-Weisheim wurde immer massiver. Es wurde ein MTW angeschafft, auch in Eigenleistung wieder in Stand gesetzt, und das Gerätehaus wurde wieder zu klein. Bei der Planung des Gerätehauses hat man sich aber glücklicherweise die Option offen gelassen, anzubauen. So nutzte man dann im Jahr 2001 die Gelegenheit und erweiterte durch Eigeninitiative die Gerätehalle um einen Stellplatz.

Obwohl nun schon einige Jahre seit dem Bezug des neuen Feuerwehrhauses vergangen sind, hat die Stimmung, Kammeradschaft und der Frohsinn kein Stück nachgelassen, die Fahrzeuge und Ausrüstung stehen trocken und warm und so wird "es naie Heisje" allen Anforderungen einer modernen Feuerwehr der Größenklasse unserer Gemeinde gerecht.

Unser Fuhrpark wurde zunächst von einem TSA auf ein TSF aufgestockt. Ein Umbau kam aus zweierlei Sicht nicht in Frage: Zunächst wäre ein Umbau aufwendiger und kostenintensiver geworden als ein Neubau und zum andern stand das Gebäude im Rahmen von noch immer andauernden Sanierungsarbeiten des Dorfplatzes im Wege. Seit 2016 haben wir nun ein TSF-W. Ein neues Feuerwehrfahrzeug mit einem 750 Liter Tank, welches uns die Hilfeleistung erleichtert.

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